• The Old Course

    „Auf den Spuren von Old Tom Morris“

The Old Course

Der berühmteste und geschichtsträchtigste Golfplatz der Welt: ein Traum und ein „Must-play“ für jeden Golf-Enthusiasten! Als mein aus Edinburgh stammender Golflehrer uns zu einer „Links-Tour“ seiner Heimatplätze rund um diese wunderschöne Stadt einlud, hatten wir uns direkt am Tag des Hinflugs bei dem berühmten „Ballot“ – der täglichen Verlosung von Startzeiten – angemeldet. Als wir in Edinburgh landeten, trauten wir unseren Augen kaum: Viererflight auf dem Old Course bestätigt!

St. Andrews liegt mit dem PKW etwas über eine Stunde von Edinburgh entfernt. Unsere Startzeit war um 14 Uhr, so dass wir ausreichend Zeit einplanten, um das gesamte Flair der Anlage rund um den Platz auf uns wirken zu lassen. Das R&A Golfmuseum zur Geschichte des Golfsports, das altehrwürdige Rusacks-Hotel mit Blick über die Bahn 1 und 18, die uralte Golfwerkstatt des Auchterlonies Golfshops, oder natürlich die berühmte Golf Bar Dunvegan, die wir uns dann für nach der Runde aufbewahrt haben…

Die Atmosphäre rund um Tee 1 ist sehr speziell. Einerseits ist die Anspannung rund um den ersten Abschlag bei jedem Flight förmlich zu spüren. Andererseits hat es ein wenig „Rummelcharakter“, zumal die Bezahlung in der Starter-/Shop-Hütte erfolgt. Die Bahn 1 ist nicht besonders lang, was einem den Abschlag mit seinem „Lieblings-Sicherheitsschläger“ erlaubt. Das ist nicht unwichtig, denn die Geschichte, der Starter und umherstehende Flights üben doch einen leichten „Performance-Druck“ aus…Wir haben alle unseren Abschlag getroffen und schwebten mit breiter Brust in Richtung Grün Nr. 1!

Der Platz selbst hat breite Fairways, einige Doppelgrüns und riesige Bunker. Er spielt sich die ersten 9 Löcher gut dahin, ist aber sicherlich ein Platz, den man ein zweites Mal spielen muss, um ihn besser verstehen und genießen zu können. Die erste Runde steht eher unter der Vorfreude auf das Finish rund um den Abschlag über das Old Course Hotel und dem angsteinflößenden Road Hole Bunker. Die Schläge quer über die Hotelecke machen richtig Laune. Zwar sind überall auf dem Platz Marshalls verteilt, aber die konnten ja nichts gegen 4 provisorische Bälle sagen, obwohl sich unsere ersten Abschläge vermutlich in einer top Lage befanden…

Das Finish zum Clubhaus macht nochmal ordentlich Spaß. Die Abschläge kann man auf das breite Fairway hämmern, und dann auf den Schlag ins Grün zählen. Auf dem Weg dorthin noch die obligatorischen Fotos auf der Swilcan Bridge und dann volle Konzentration auf die letzten Schläge, zumal dort immer einige Zuschauer im Areal stehen. Wir spielten kurz vor den Dunhill Links Championship, weshalb bereits zugängliche Tribünen aufgebaut waren – ein geiles Gefühl!

Nach der Runde sollte man unbedingt im Dunvegan (direkt um die Ecke des 18. Grüns) einkehren und die Runde Revue passieren lassen. Wer dann nach einigen Bieren und einer Menge „Golfer-Garn“ zu viel hat von den Heldentaten seiner Flightpartner, der schaut sich mal in der Bildergalerie an den Wänden des Pubs um – hochinteressant, wer hier schon alles nach der 18 seine Bierchen gezwitschert hat.

von A.M.

Flughafen

Edinburgh

Dont´s

Langsam spielen
(Marshalls entfernen Schnecken-Flights)

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